DSLR-Forum Anzeige

Zurück   DSLR-Forum > Ausrüstung > Canon EF / EF-S / RF > Canon EF / EF-S / RF - Objektive

Hinweise

Anzeige
Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 17.09.2018, 19:08   #1
SieglindeHasenschwanz
Benutzer
 
Registriert seit: 17.09.2018
Beiträge: 4
Standard Kaufberatung DSLR // Objektiv für Tierfotografie

Werbung
Zu viel Werbung? Hier kostenlos bei DSLR-Forum.de registrieren!
Hallo verehrte Forenmitglieder,

es folgt der Fragebogen. Offene Fragen gerne stellen.
1. Was möchtest du fotografieren? Bitte möglichst genau beschreiben!

Ich bin hobbymäßig sehr an Tieren und Tierfotografie interessiert. Bislang habe ich eine Anfängerkamera Canon eos 1100d zur Verfügung mit dem Standardobjektiv efs 18-55mm. Grundsätzlich bin ich mit den Bildern schon zufrieden, allerdings bin ich etwas eingeschränkt in der Motivauswahl. Denn ich muss mit der Kamera sehr nah an die Tiere heran. Größere Gliederfüßer, Amphibien, Igel und einige Reptilien lassen sich so mit etwas Vorsicht fotografieren, nicht aber größere oder scheue Tiere wie z.B. Rehe, Libellen etc.
Was knifflig ist, dass die Größe meiner Motive erheblich variiert. Ich habe überlegt mir ein Allrounder Objektiv (z.b. 18-200mm) zu besorgen, damit ich sowohl von einem Käfer als auch einem Reh Fotos machen kann, ohne mehrere Objektive auf meinen "Exkursionen" mitnehmen zu müssen. Meine Ansprüche sind nicht übertrieben hoch, da ich mit meiner jetzigen einfachen Ausrüstung zufrieden bin, aber im Internet habe ich viel Negatives über diese Art Objektiv gelesen.
Übrigens muss das Objektiv nicht unbedingt für Vogelfotografie geeignet sein

2. Wieviel Zeit willst Du in das Hobby investieren?
[ ] Ich werde mir durchaus die Zeit nehmen und alleine in Ruhe Motive suchen.

3. Besitzt du bereits eine Kamera und/oder Objektive? Bitte möglichst genau beschreiben!
Canon eos 1100d, efs 18-55mm

4. Wieviel Geld kannst du für die geplante Fotoausrüstung ausgeben?
Bin mir noch nicht sicher, vielleicht weniger wie 800 Euro
[ ] Es kommt auch ein Gebrauchtkauf in Frage, wenn der Preis dann deutlich geringer ist

5. Möchtest Du später Dein Equipment erweitern?
[ ] Eher nicht , aber vielleicht irgendwas was sich als nützlich erweist und nicht zu groß ist

6. Hast du schon mal in einem Fotogeschäft ein paar Kameras in die Hand genommen?
[ ] Nein

7. Wie wichtig sind Größe und Gewicht? Dies solltest Du unbedingt vorher z.B. im Geschäft an verschiedenen Kameras testen. Bitte möglichst genau angeben!
Ich will nicht viel mit mir herumschleppen, denn ich gehe ja meist spazieren auf der Suche nach Tieren und da ist das hinderlich. Ich möchte ungern mehr herumtragen als in meine Kameratragetasche hineinpasst.

9. Welche Ausstattungsmerkmale sollte die Kamera haben?

[ ] Bildstabilisierung
....[ ] im Objektiv
Weil ich immer frei Hand fotografiere.

10. Würdest du dich selbst bezeichnen als
[ ] blutiger Anfänger

11. Willst du deine Bilder selbst am Computer bearbeiten?
[ ] Ja, aber für gewöhnlich nur zum Zuschneiden wenn nötig

12. Wie sollen die Bilder verwendet werden (Mehrfachnennung möglich)?
[ ] Betrachtung über TV, PC-Monitor, Beamer (max. 4k)


Vielen Dank im Voraus für die Beratung
SieglindeHasenschwanz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.09.2018, 20:06   #2
nighthelper
Super-Moderator
 
Registriert seit: 19.05.2004
Ort: Schleswig
Beiträge: 10.191
Standard AW: Kaufberatung DSLR // Objektiv für Tierfotografie

Ich verschieb Dich mal zu den Canon-Objektiven, da Deinem Beitrag nicht zu entnehmen ist, daß Du gänzlich von vorne (mit komplett neuem System) anfangen willst.

Üblicherweise ergänzt man das 18-55 mit dem 55-250 nach oben, aber wenn das nicht gewünscht ist, dann spricht nichts gegen ein Superzoom.

Mit dem Suchwort 18-270* findet man hier schon reichlich Themen ( -> klick ).
Und gerade vor Kurzem erst gab es das Thema Sigma 18-300 vs. Tamron 18-400 vs. Tamron 16-300
__________________
mfG, Sönke - www.nighthelper.de
Bitte nutzt für Anmerkungen/Fragen zu moderativen Kommentaren die PN-Funktion oder das Support-Forum.
nighthelper ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.09.2018, 21:29   #3
kaktusheini
Benutzer
 
Registriert seit: 07.09.2012
Ort: Bayerischer Wald
Beiträge: 4.756
Standard AW: Kaufberatung DSLR // Objektiv für Tierfotografie

Das von Nighthelper vorgeschlagene 55-250 hat, wenn du die aktuelle Version mit STM in der Typenbezeichnung nimmst, das günstigste Preis/Leistungs-Verhältnis. Da du aber auch Wildtiere fotografieren willst, wirst du bald merken, dass 250 mm Brennweite an deiner Kamera zu wenig sind. Dein Etat wäre bis 800 €, da würde ich nach einem 100-400 oder 150-600 Ausschau halten. Zumindestens gebraucht wäre sowas schon drin. Wobei ich nicht weiß, ob du so ein schweres Trumm wie die 150-600 möchtest.
kaktusheini ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2018, 00:39   #4
SieglindeHasenschwanz
Benutzer
 
Threadstarter
 
Registriert seit: 17.09.2018
Beiträge: 4
Standard AW: Kaufberatung DSLR // Objektiv für Tierfotografie

Vielen Dank für die Hilfe.
Eine Frage hätte ich zu großen Brennweiten: verwackeln die Fotos nicht, wenn man kein Stativ hat und sehr nah herangezoomt hat? Und wenn es evtl. schattig oder düster ist.
Übrigens habe ich meine Meinung geändert. Da ich bei meiner Standardkamera fast immer bis zum Anschlag heranzoome, kann ich auch eine 55-???mm Kamera gebrachen, wenn das die bessere Wahl ist.
SieglindeHasenschwanz ist offline   Mit Zitat antworten
Werbung
Zu viel Werbung? Hier kostenlos bei DSLR-Forum.de registrieren!
Alt 18.09.2018, 08:01   #5
*****
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Kaufberatung DSLR // Objektiv für Tierfotografie

Jetzt nicht Kamera und Objektive verwechseln!

Wenn die eh nicht zoomst, kannst du für Tiere auch eine Festbrennweite nehmen und den Rest per Fußzoom.
Eventuell ein Canon EF 300mm 1:4,0 L IS USM (gebraucht im Budget zu bekommen, das Objektiv mit F2.8 ist finanziell aus dem Rahmen)und für noch mehr Brennweite einen Telekonverter dazu. Mit Festbrennweite hast du definitiv eine bessere Abbildungsleistung, also wenn du hier längerfristig richtig tolle Fotos von Wildlife machen möchtest, lohnt die Investition allemal!

Günstig zu bekommen wäre als Zoom das Sigma APO DG 100-300mm 1:4 HSM EX. Aber Riesen-Trumms sind sie alle.
  Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2018, 09:16   #6
MonaLisa999
Benutzer
 
Registriert seit: 01.08.2018
Ort: Norddeutschland
Beiträge: 172
Standard AW: Kaufberatung DSLR // Objektiv für Tierfotografie

Zitat:
Zitat von SieglindeHasenschwanz Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die Hilfe.
Eine Frage hätte ich zu großen Brennweiten: verwackeln die Fotos nicht, wenn man kein Stativ hat und sehr nah herangezoomt hat? Und wenn es evtl. schattig oder düster ist.
Übrigens habe ich meine Meinung geändert. Da ich bei meiner Standardkamera fast immer bis zum Anschlag heranzoome, kann ich auch eine 55-???mm Kamera gebrachen, wenn das die bessere Wahl ist.
Das wirst Du dann über Verschlusszeit kompensieren. Simple 1/Brennweite.
__________________
EOS R6; EOS-R

EF 70-200/2.8 IS USM II; EF 400 DO II; EF 35/2.0 IS USM;
RF 15-35/2.8, RF 24-70/2.8
1.4xExtIII;
MonaLisa999 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2018, 09:19   #7
MonaLisa999
Benutzer
 
Registriert seit: 01.08.2018
Ort: Norddeutschland
Beiträge: 172
Standard AW: Kaufberatung DSLR // Objektiv für Tierfotografie

Zitat:
Zitat von ***** Beitrag anzeigen
Jetzt nicht Kamera und Objektive verwechseln!

Wenn die eh nicht zoomst, kannst du für Tiere auch eine Festbrennweite nehmen und den Rest per Fußzoom.
Eventuell ein Canon EF 300mm 1:4,0 L IS USM (gebraucht im Budget zu bekommen, das Objektiv mit F2.8 ist finanziell aus dem Rahmen)und für noch mehr Brennweite einen Telekonverter dazu. Mit Festbrennweite hast du definitiv eine bessere Abbildungsleistung, also wenn du hier längerfristig richtig tolle Fotos von Wildlife machen möchtest, lohnt die Investition allemal!

Günstig zu bekommen wäre als Zoom das Sigma APO DG 100-300mm 1:4 HSM EX. Aber Riesen-Trumms sind sie alle.
Die TO hat eine 1100 da wird es höchstens der 1.4 TK, oder? kann die 1100 auch F8 und AF?
__________________
EOS R6; EOS-R

EF 70-200/2.8 IS USM II; EF 400 DO II; EF 35/2.0 IS USM;
RF 15-35/2.8, RF 24-70/2.8
1.4xExtIII;
MonaLisa999 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2018, 10:37   #8
VollesKorn
Benutzer
 
Registriert seit: 26.01.2013
Ort: Frankfurt am Main
Beiträge: 1.029
Standard AW: Kaufberatung DSLR // Objektiv für Tierfotografie

Zitat:
Eine Frage hätte ich zu großen Brennweiten: verwackeln die Fotos nicht, wenn man kein Stativ hat und sehr nah herangezoomt hat?
Wie MonaLisa bereits schrieb, kannst du das Verwackeln mit der Verschlusszeit kontrollieren. Die genannten Zooms, und anderen Objektive in deinem Budget, werden wohl höchstens Blende 5.6 oder gar 6.3 aufweisen bei maximaler Zoomstufe. Normalerweise würde man die ISO hochreissen, wenn es schattig/duster wird, aber die Reserven der 1100D halte ich da für relativ gering. ISO800 wird wohl noch gut sein, ISO1600 schätze ich eher als grenzwertig und bei 3200 nicht mehr wirklich schön ein (aber das musst du ausprobieren) - also am Ende musst du dich zwischen verwackelt und verrauscht entscheiden. Teste doch einfach mal, wie dir ISO3200 aus der Kamera gefallen, wenn das für dich passt, ist das in Ordnung.
Ein Stativ hilft natürlich - auch ein Einbein kann schon reichen, wenn es grenzwertig wird.

Zitat:
Zitat von MonaLisa999 Beitrag anzeigen
Das wirst Du dann über Verschlusszeit kompensieren. Simple 1/Brennweite.
Simpel ist da leider gar nichts. Diese Faustregel stammt von KB für unstabilisierte Objektive, wenn man eine durchschnittlich ruhige Hand hat (was immer das hieße).
Jetzt reden wir aber von APS-C-Crop. Die im Vergleich zu heutigen Sensoren deutlich geringere Auflösung der 1100D mag längere Zeiten vielleicht noch verzeihen. Jedoch ist es empfehlenswert die Verschlusszeit bei Crop ausgehend der Faustregel auf 1/Brennweite mal Cropfaktor (also 1,6) zu verkürzen. Stabilisatoren können, je nach Leistungsfähigkeit, die Verschlusszeit wieder verlängern, wie auch eine deutlich ruhige Hand oder Stand- und Atemtechnik. Eine unruhige Hand und/oder unsicherer Stand brauchen wieder kürzere Zeiten... wie auch höhere Auflösungen des Sensors. Kurz: am Ende kommt etwas sehr Individuelles abhängig der Technik und persönlichen Fähigkeiten raus. Die Faustregel gilt eher als Startpunkt, um herauszufinden, was man noch Freihand halten.
Trotzdem braucht es bei bewegten Motiven, insbesondere Tiere, längere Zeiten, dass man gar nicht die Nähe dieser Grenzen kommt - Schnecken und Schildkröten mal ausgenommen .

Zitat:
Zitat von MonaLisa999 Beitrag anzeigen
Die TO hat eine 1100 da wird es höchstens der 1.4 TK, oder? kann die 1100 auch F8 und AF?
Nein, maximal Blende 5.6 oder die auf 5.6 getricksten 6.3 der Dritthersteller.
__________________
"Umwege erweitern die Ortskenntnis."

Besuche mich auf flickr | Instagram

Geändert von VollesKorn (18.09.2018 um 10:45 Uhr)
VollesKorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2018, 12:44   #9
kaktusheini
Benutzer
 
Registriert seit: 07.09.2012
Ort: Bayerischer Wald
Beiträge: 4.756
Standard AW: Kaufberatung DSLR // Objektiv für Tierfotografie

Wie ich schon geschrieben habe, brauchst du für Tierfotografie Brennweite, und zwar so viel wie du finanzieren und auch tragen kannst. Wegen "Tragen" lasse ich die vier Modelle von Tamron und Sigma mit 150-600 mm aussen vor. Dann blieben noch die 100-400, von denen das aktuelle Canon (II. Version) nicht in deinen Finanzrahmen passt. Die erste Version gibts nur noch gebraucht, das würde preislich passen, die ist auch mit größter Blende 5,6 bei 400 mm 1/3 Blende lichtstärker als die von Tamron und Sigma. Die beiden letztgenannten sind dank der geringeren Lichtstärke deutlich leichter als das Canon, die Preise habe ich jetzt nicht im Kopf, aber ich meine, dass die neu etwa bei deinem Limit sind. Beide haben einen guten Bildstabilisator, aber wenn du das Objektiv trotzdem auch mal am Dreibein- oder Einbeinstativ nutzen möchtest, würde ich eher das Tamron nehmen, da dieses mit einer Stativschelle nachgerüstet werden kann, das Sigma bietet diese Möglichkeit nicht.
kaktusheini ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.09.2018, 12:56   #10
xoxox
Benutzer
 
Registriert seit: 01.03.2015
Ort: München
Beiträge: 653
Standard AW: Kaufberatung DSLR // Objektiv für Tierfotografie

Schwierig deinen Brennweiten abzuschätzen. Pragmatischer Ansatz: 55-250 STM gebraucht kaufen & ausprobieren. Selbst wenn du dann merkst dass du mehr Brennweite brauchst, bleibt es als "Standard-Tele". Zur Not ohne (großen) Verlust wieder abzustoßen.

Der große Vorteil beim 55-250 STM: Für APS-C gerechnet, damit sehr klein & leicht. Die 100-400 oder gar 150-600 sind eine ganz andere Kategorie. Da geht "mal eben in die Fototasche werfen" halt nicht.
xoxox ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort


Zurück   DSLR-Forum > Ausrüstung > Canon EF / EF-S / RF > Canon EF / EF-S / RF - Objektive
Themen-Optionen
Ansicht

Nutzungsbedingungen
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Werbung.



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 05:28 Uhr.

Anzeige


* * *

Zu viel Werbung?
Kostenlos registrieren!

* * *

Anzeige

Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2022, Jelsoft Enterprises Ltd.
Copyright ©2003 - 2021, DSLR-Forum.de