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Analog Aktueller Stand: Negative selbst digitalisieren

Ich hab vor einem halben Jahr vor dem gleichen Problem gestanden und habe mich für die "Abfotografieren-Methode" entschieden.

Ich hab's zuerst mit einem Budget-Scanner (Reflecta Crystralscan 7200) und Siverfast probiert.
Die Ergebnisse waren für Dias und Farbnegative OK. Für Schwarz-Weiss waren die Ergebnisse durchwachsen. Die Scanzeiten lagen pro Bild mit allen Optionen bei 3-5 Minuten.

Mit der "Abfotografieren-Methode" waren die Ergebnisse durch die Bank besser und ein ganzer 36er Film ist in 20 Minuten digitalisiert.
Ich verwende dazu eine Pentax K1-II im Pixelshift-Modus, ein 100mm Makro-Objektiv, eine Kaiser Leuchtplatte und ein Reprostativ.
Für KB-Filme reicht mir hier sogar die APS-C Auflösung der Kamera. Für größere Filmformate verwende ich die FF-Auflösung.

Die Dateigrößen liegen zwischen 90MB (APS-C) und 180MB (FF)
 
klingt für mich, als ist Abfotografieren nicht nur komfortabler sondern auch im Ergebnis die bessere Methode. Zumal ich mit der GFX ja ne super Digitalisierungsmachine bereits habe. Fehlen nur noch Stativ, Durchleuchter und Rahmen.
 
Sollte da nicht ein Blasebalg und ein Pinsel vor dem Auslösen genügen? 🤔

Da kommen mir Fingerabdrücke auf den Negativen eher problematisch vor.
 
Das Thema Staub sollte jedoch nicht unterschätzt werden, da nimmt Ice eine Menge Arbeit ab.
Ja - das funktioniert aber nur bei Farbfilmen - bei echten SW-Filmen (nicht dem XP-2 und Konsorten) funktioniert ICE nicht.
Sollte da nicht ein Blasebalg und ein Pinsel vor dem Auslösen genügen? 🤔

Da kommen mir Fingerabdrücke auf den Negativen eher problematisch vor.
Blasebalg, Handschuhe und ein Antistatik-Tuch.
Was dann noch an Dreck vorhanden ist, muss man im Nachgang rausstempeln.
 
Ich digitalisiere mit den CanoScan 9500F.
Die Durchlichteinheit hat Größe A4.
12 DIAs oder 30 Negative inkl. Staub- und Kratzerentfernung, Bildglättung etc.
In Ausgabeauflösung von 1200 dpi je Bild etwa 1 min,
Es sind bis 4800 dpi möglich, dauert aber dann länger ...
Auch alle anderen Negativformate sind scanbar
Hier die Bewertung des Canon 9000 (kleinerer Bruder mit kleiner Durchlichteinheit)
Canoscan 9000F >>>...klick!
Nach diesen Film-Flachbettscannern gab es leider keine Nachfolger.
Ich hoffe, dass mir meiner noch lange erhalten bleibt.
Hier ein Scan mit 1200 dpi

N3_BMP.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde die Frage nach dem Digitalisieren zu allererst vom Ausgangsmaterial her angehen. Der Portra 800 hat maximal eine Auflösung von rd. 14MP KB. Das entspricht rd. 3100dpi im Scan. Von den 14MP muss man dann noch die Auslösungsverluste durch Objektiv, ggf. Filter etc wegrechnen. Mehr geht nicht, egal was die Kamera oder der Scanner kann.

Das zweite Thema ist natürlich welches Ausgangsmedium bzw. Format geplant ist. MIt den o.a. Portra geht sich nativ bei 300dpi, ein Vergrößerungsfaktor von rd. 10x aus. Bei KB wären das max. 36x24cm. Bei einem guten Flachbettscaner wie Epson v700/800 max. A4. Bei MF entsprechend mehr. Andere Farbngativfilme unterschieden sich das kaum bzw. haben eine geringere Auslösung.
Bei Farbpositiv und S/W können höhere (tlw. vielfache) Auslösungswerte errreicht werden. womit sich die Entscheidung unter praktischen Gesichtspunkten mehr und mehr zum Ausgabemedium und -format verschiebt.

Wenn du dich für digitalisieren weiter interessierst würde ich dir https://luminous-landscape.com/ oder die entsprechenden Beiträge bei dpreview empfehlen. Filmscanner.info ist leider keine gute Quelle aber die einzig deutschsprachige.

Ob scannen oder abfotografieren, ist eine Frage des gesamten Workflow.
 
Die genannten Flachbettscanner schöpfen aber bei Weitem nicht das Potential eines 6x6 Negativs aus. Gibt es eigentlich etwas Neues bei den dezidierten MF-Filmscannern? Der MF5000 von Reflecta wird nicht mehr angeboten, vom Plustek Opticfilm 120 hört man auch nichts mehr.
 
Das hängt von Ausgangsmaterial ab. Das Format ist da erst mal nebensächlich.
Ein Flachbettscanner reizt weder das Potential eines KB oder eines MF Films aus. Das gilt AFAIK für praktisch alle handelsüblichen Filme, erst recht wenn es um die angesprochenen Portras geht. Und wenn es wie beim TO um MF geht. Ausnahme sind uralte Scanner, die nicht mehr hergestellt werden, also z.B. Cezanne, Heidelberg Topas o.ä. Wer sich einen Topas hinstellen will, sollte aber die Decke verstärken lassen, das Teil wiegt angeblich 140 kg :-)

Wenn man dagegen eine GFX zum Abfotografieren hat, ist die kostengünstigste und mit die beste Lösung, sich eine Repro-Ausrüstung zu besorgen und die Negative damit abzufotografieren. Hier im Forum wurde darüber in früheren Threads diskutiert, selbst großformatige Negative konnten IIRC so digitalisiert werden, indem Abschnitte des Negativs abfotografiert und dann per Stitching zusammengefüht wurden.

Bis vor ein paar Jahren wurden noch dezidierte Filmscanner für MF angeboten, die genannten Reflecta und Plustek scheinen aber vom Markt verschwunden zu sein.
 
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